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Montag, Juli 22, 2024

CDU grillt Kanzleramts-Chef: Scholz soll Skandal-Professorin rausschmeißen (Politik)

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Geraldine Rauch, die Präsidentin der Technischen Universität Berlin, geriet in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass sie antisemitische Beiträge auf Social Media mit „Gefällt mir“ markiert hatte. Nach langem Zögern gab sie zu, sich an solchen Beiträgen beteiligt zu haben, weigert sich jedoch, von ihrem Amt zurückzutreten. Ihre Zukunft als Uni-Präsidentin wird bei der heutigen Sitzung des Akademischen Senats entschieden. Kritiker befürchten, dass ihr Verbleib im Amt das Ansehen der Universität und die Antisemitismus-Bekämpfung stark beeinträchtigen würde.

Der Ruf der Universität ist bereits stark ramponiert, wie die Diskussion im Bundestag zeigt, bei der Rauch ein Top-Thema sein soll. Die CDU plant, den Kanzleramtschef zur Rede zu stellen, warum Bundeskanzler Olaf Scholz trotz des Skandals weiterhin Ratschläge von Rauch annimmt. Rauch ist seit August 2022 Mitglied des Zukunftsrates und berät Kanzleramt und Regierung in Fragen der Zukunftstechnologie.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak fordert Scholz auf, Rauch aus dem Zukunftsrat zu entfernen und bezeichnet ihr Verhalten als inakzeptabel. Andere Politiker und Hochschulmitglieder haben ebenfalls Rauchs Rücktritt gefordert, da ihre Zustimmung zu antisemitischen Beiträgen als unverantwortlich angesehen wird. Ein renommierter Professor der TU Berlin hat öffentlich Rauchs Rücktritt gefordert, da ihr Verhalten das Amt überfordere und das Image der Hochschule beschädige.

Rauchs Vizepräsidenten bezeichnen ihr Verhalten als inakzeptabel und ziehen Parallelen zur antisemitischen Ideologie der Nazi-Zeit. Sowohl die Berliner Landesregierung als auch der Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützen die Forderung nach Rauchs Rücktritt. Der Skandal um Rauch wird als eine ernsthafte Herausforderung für die Zukunft der Technischen Universität Berlin angesehen.

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