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Sonntag, Juni 23, 2024

Telefonieren und Surfen im Urlaub: Hohe Handy-Rechnung – In diesen Regionen Vorsicht geboten

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Im Urlaub möchten einige Menschen nicht auf ihr Handy verzichten, doch dies kann teuer werden. Seitdem die EU-weiten Roaminggebühren abgeschafft wurden, müssen sich Handynutzer im Urlaub normalerweise keine Gedanken mehr über zusätzliche Kosten machen. In Grenzregionen innerhalb Europas können jedoch Roamingkosten anfallen, wenn sich das Smartphone in einem Nicht-EU-Land befindet. Moderne Smartphones wählen sich automatisch in das beste verfügbare Netz ein, was zu hohen Kosten führen kann, wenn dieses Netz nicht zur EU gehört, zum Beispiel in Ländern wie der Schweiz, der Türkei, Bosnien-Herzegowina oder Montenegro.

Zusätzlich zu den Roamingkosten können versehentliche Roaming-Gebühren bei Prepaid- und Discounttarifen teuer werden. Auch an Flughäfen gelten die Tarifzonen des Reiselandes. Es gibt jedoch Länder außerhalb der EU, die von allen großen Anbietern tariflich der EU zugerechnet werden, wie Norwegen, Island, Liechtenstein und Großbritannien. Schockrechnungen in Höhe von Tausenden Euro sind nicht mehr möglich, da Kostendeckel greifen, meist bei rund 60 Euro. Auch auf Schiffen gilt das EU-Roaming nicht, sodass hohe Gebühren anfallen können.

Um teure Gebühren im Ausland zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Handy auf manuelle Netzauswahl umzustellen, Datenroaming zu deaktivieren, spezielle Auslandsoptionen zu meiden und sich beim eigenen Anbieter über mögliche Roaming-Kosten zu informieren. Es ist sinnvoll, vor Ort kostenfreie WLAN-Angebote zu nutzen.

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