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Sonntag, Juni 23, 2024

Strabag und Porr übernehmen österreichisches Geschäft von Vamed

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Die Bauunternehmen Porr und Strabag übernehmen das Österreich-Kerngeschäft des Krankenhausbetreibers Vamed für 90 Mio. Euro. Dies beinhaltet Anteile an verschiedenen Thermen in Österreich, die technische Betriebsführung des AKH Wien und das österreichische Vamed-Projektgeschäft. Der Krankenhausdienstleistungsbereich wird an Fresenius übertragen, während das internationale Projektgeschäft schrittweise bis 2026 zurückgeführt werden soll. Diese Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden.

Vamed gehört zu 77 Prozent Fresenius, 10 Prozent der B&C Holding und 13 Prozent der Republik Österreich. Der Umsatz des Unternehmens lag zuletzt bei über 2 Mrd. Euro. Im Mai 2023 berichtete der Fresenius-Chef von strukturellen Problemen bei Vamed und kündigte eine Überprüfung an. Trotz Mehrheitsbeteiligung soll das Unternehmen künftig nur noch als Investment behandelt werden.

Die Übernahme des Österreich-Geschäfts von Vamed erfolgt über eine gemeinsame Beteiligungsgesellschaft, an der Porr und Strabag zu je 50 Prozent beteiligt sind. Die Unternehmen betonen ihre Kompetenz im technischen Facility Management, insbesondere im Medizinbereich, und sprechen von einer großen Verantwortung bei der Betriebsführung und den Bauprojekten des AKH Wien. Beide Bauriesen wollen ihre Wertschöpfungstiefe in diesem Segment erhöhen und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Wien.

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