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Freitag, Mai 24, 2024

Politik streitet über Parkgebühren am Bahnhof

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Die Stadt Ratzeburg plant, am Bahnhof wieder Parkgebühren in Höhe von zwei Euro pro Tag zu erheben. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing wurde ein entsprechender Antrag der Stadtverwaltung diskutiert. Dieser stieß jedoch auf Ablehnung der Grünen, SPD und FDP, die sich für eine nachhaltige Verkehrswende einsetzen. Sie argumentierten, dass die Einführung von Parkgebühren Pendlerinnen und Pendler belasten und Anreize für die Nutzung des Autos schaffen würde.

Die Grünen stellten während der Sitzung einen Antrag, das Parken am Bahnhof weiterhin kostenfrei zu gestalten, um die Verkehrswende zu unterstützen. Auch die SPD und FDP schlossen sich dieser Argumentation an. Trotzdem stimmten die FRW und CDU mit ihrer Mehrheit für den Antrag der Stadtverwaltung, die Parkgebühren einzuführen. Dies wurde von den Gegnern als Rückschritt in der Verkehrswende betrachtet, da die Maßnahme nicht mit den Bemühungen um umweltfreundliche Mobilität konform gehe.

Die Stadtvertretung wird am 17. Juni über die Einführung der Parkgebühren entscheiden. Die SPD betont, dass die Gebühren insbesondere für Pendler schwer zu tragen wären und das 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr praktisch verdoppeln würden. Die FDP schließt sich an und weist darauf hin, dass die Parkgebühren vor allem jene belasten würden, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, insbesondere zu Zeiten mit eingeschränktem Busverkehr.

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