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Mittwoch, Mai 22, 2024

In diesen deutschen Regionen schrumpft die Bevölkerung

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Die Bevölkerungszahl in Deutschland wird voraussichtlich bis 2040 um 0,6 Prozent ansteigen, so die Prognose der Bertelsmann Stiftung. Diese Zunahme wird jedoch nicht gleichmäßig auf das Land verteilt sein, mit einem Bevölkerungsrückgang in einigen Regionen, insbesondere im Saarland und den östlichen Bundesländern. Bayern hingegen wird mit einem Wachstum von 4,4 Prozent rechnen, während Hessen einen Zuwachs von 1,7 Prozent erwarten kann.

In Bayern werden die Kreise Kelheim, Dachau und Pfaffenhofen den größten Zuwachs verzeichnen, während der Kreis Kronach und die Landkreise Kulmbach und Hof die größten Verluste an Bevölkerung zu verzeichnen haben. In Hessen wird der Kreis Groß-Gerau mit einem Plus von 8,6 Prozent an der Spitze stehen, während der Kreis Gießen mit einem Rückgang von 7,9 Prozent das Schlusslicht bildet. Baden-Württemberg wird sogar einen Bevölkerungszuwachs von 4,6 Prozent verzeichnen.

Eine gemeinsame Herausforderung in allen Regionen ist die alternde Bevölkerung, die das Rentensystem unter Druck setzt. Das Ungleichgewicht zwischen Rentnern und Beitragszahlern belastet bereits heute das Rentensystem und wird laut Prognose in Zukunft weiter zunehmen. Es wird daher empfohlen, ältere Arbeitnehmer dazu zu bewegen, länger zu arbeiten, um das Rentensystem zu entlasten. Die Berechnungen der Bertelsmann Stiftung sind wichtig für die Kommunen, um die zukünftige Anzahl an benötigten Kita- oder Pflegeplätzen zu planen.

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