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Sonntag, Juni 23, 2024

Pleite: Modekette Esprit meldet Insolvenz für Europa-Geschäft an

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Die Esprit Europe GmbH plant, Insolvenz anzumelden, um das Geschäft in Europa zu restrukturieren und fortzusetzen. Die Modekette hat Niederlassungen in verschiedenen europäischen Ländern, darunter auch in Österreich, wo sie 17 Filialen und etwa 200 Mitarbeiter hat. Trotz eines Umsatzes von rund 37 Millionen Euro wird für 2022 ein negatives Ergebnis erwartet.

Es gibt bereits Gespräche mit einem Finanzinvestor, der Interesse an den Markenrechten für Europa zeigt und das operative Geschäft weiterführen möchte. Esprit hatte bereits in Belgien und der Schweiz Insolvenz angemeldet, dies ist das zweite Insolvenzverfahren innerhalb von vier Jahren. Während der Coronapandemie 2020 musste das Unternehmen bereits einen Schutzschirm suchen, Mitarbeiter entlassen und Filialen schließen.

Esprit plant, mit Hilfe von Insolvenzexperten das Europa-Geschäft profitabel zu machen. Die Dachgesellschaft Esprit Holdings ist in Hongkong börsennotiert, erwirtschaftet jedoch den Großteil ihres Umsatzes in Europa. Für die Restrukturierung wurden renommierte Sanierer aus der Modebranche engagiert, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

Es wird erwartet, dass der Geschäftsbetrieb vorerst fortgesetzt wird, während die Sanierung vorangetrieben wird. Esprit möchte die weltweit bekannte Marke für Mainstream-Mode nachhaltig profitabel machen, nachdem sie in letzter Zeit mit sinkenden Umsätzen und Managementwechseln zu kämpfen hatte.

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