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Montag, Juli 22, 2024

Main-Kinzig-Kreis schickt Hilfe in Hochwasser-Regionen in Bayern

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Im Kampf gegen die Folgen des Hochwassers in Süddeutschland wurde offiziell Kräfte aus dem Main-Kinzig-Kreis nach Bayern entsandt. Die DLRG und das DRK wurden angefordert, um Menschen zu evakuieren, Erkundungstouren vorzunehmen und Einsatzkräfte zu versorgen. Unterstützt wurde die Aktion auch durch das Technische Hilfswerk in Biblis, um Rhein-Wasser von ehemaligen AKW-Bereichen fernzuhalten. Am Sonntag wurde der Wasserrettungszug und die Betreuungszüge in Richtung Landkreis Donau-Ries in Bewegung gesetzt, um weitere Ortschaften evakuieren, da Dämme zu brechen drohten.

Die Anforderung und Koordination der Einsatzkräfte liefen über die Untere Katastrophenschutzbehörde, das Gefahrenabwehrzentrum und den Kreisbrandinspektor Markus Busanni. Ziel des Einsatzes war es, Menschen zu retten und rechtzeitig aus den gefährdeten Gebieten zu evakuieren. Nach kurzer Vorbereitungszeit waren die Katastrophenschutz-Einheiten schon abfahrbereit und standen im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen. Die Einsatzkräfte wurden um 7:30 Uhr vom Sammelpunkt in Hanau im Kinzigtal aus auf den Einsatz vorbereitet und durchführten Erkundungen, ob Dämme und Schutzbarrieren halten.

Landrat Thorsten Stolz wünschte den Einsatzkräften „gute Nerven“ und drückte seine Hoffnung aus, dass sie gesund und unbeschadet nach Hause zurückkehren können. Die Dauer des Einsatzes hängt von der weiteren Entwicklung ab, doch man hofft, dass die Akuteinsätze bald abgeschlossen sind und die Aufräumarbeiten beginnen können. Die Einsatzkräfte aus dem Main-Kinzig-Kreis setzen alles daran, den Bewohnern in den Hochwasserregionen in Bayern zu helfen und stehen im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen vor Ort.

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