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Freitag, Juni 14, 2024

Joshua Hartmann disqualifiziert!: Drama beim Fehlstart der Leichtathletik-EM | Sport

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Der Siegener Joshua Hartmann wird im 200-Meter-Endlauf bei der Leichtathletik-EM in Rom disqualifiziert, nach einem katastrophalen Fehlstart. Einen Tag nach seinem 25. Geburtstag wird er aus dem Rennen genommen, da die Kampfrichter ihm zu Recht die „Schwarz-Rote“-Karte zeigen. Ziel des deutschen Rekordhalters war es gewesen, als Außenseiter die Chance auf Gold zu nutzen, jedoch holt sich der Schweizer Timothé Mumethaler den EM-Titel.

Trotz seiner Disqualifikation zeigt sich Hartmann kämpferisch im „ZDF“ und betont, dass er aus dieser Niederlage lernen und stärker zurückkommen wird. Im vergangenen Jahr hatte er es nur knapp verpasst, als erster deutscher Sprinter die 20-Sekunden-Marke zu unterbieten. Bei der darauffolgenden Weltmeisterschaft in Budapest schied er früh aus.

Titelverteidiger Niklas Kaul steht nach dem ersten Tag im Zehnkampf auf Platz 13. Der zweite Wettkampf, unter anderem mit dem Speerwurf, ist seine stärkere Disziplin. Bei der WM in Doha 2019 lag er am ersten Tag auf Platz elf und in München vor zwei Jahren auf Platz sieben. Zur Halbzeit führt der Norweger Sander Skotheim mit 4.566 Punkten.

Karl Bebendorf aus Dresden sichert sich auf der Zielgeraden die Bronze-Medaille über 3000 Meter Hindernis bei der EM. Damit qualifiziert er sich auch für die Olympischen Spiele. Europameister wird der Franzose Alexis Miellet vor seinem Landsmann Djilali Bedrani, während der Tübinger Frederik Ruppert auf Platz vier landet.

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