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Freitag, Mai 24, 2024

Intel und die Neuausrichtung: Prozessoren zahlen ab sofort nicht mehr für das miserable Foundry-Geschäft

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Die Neustrukturierung von Intels Finanzen in dieser Woche hat interessante Fakten aufgedeckt. Die Fertigung verursacht erwartungsgemäß hohe Verluste, während die CPUs in den verschiedenen Sparten mehr Gewinn abwerfen als zunächst gedacht. Eine mögliche Aufspaltung der Foundry in den Finanzen könnte erst der Anfang sein.

Eine schlecht aufgestellte Foundry führt zu finanziellen Verlusten, wie Intel deutlich macht. Der Verlust im Jahr 2023 betrug allein 6,96 Milliarden US-Dollar, was nach bereits hohen Verlusten in den Jahren zuvor auf das Problem in der Fertigungstechnologie hinweist. Obwohl Intel Maßnahmen zur Kostensenkung ergriffen hat, wird es Jahre dauern, bis sich eine positive Entwicklung abzeichnet.

Intel hat erkannt, dass sie in Sachen Fertigungstechnologie hinterherhinken. Sie setzen nun alles auf den Intel 18A-Chip, um den Rückstand aufzuholen. Doch dieser Prozess wird voraussichtlich nicht das Niveau der Konkurrenz von TSMC erreichen. Es wird Jahre dauern, bis Intel eine führende Rolle in der Foundry-Fertigung einnehmen kann.

Die CPU-Sparten von Intel sind nach der Neuausrichtung nun profitabler, da die Kosten für die Chips durch die Foundry getragen werden. Vor allem die Profi-Sparte um Xeon-CPUs profitiert von dieser Veränderung. Doch trotz der Verbesserung in den Finanzen stellt Intel sich weiterhin vor die Herausforderung, die Foundry-Sparte profitabel zu machen, was voraussichtlich Jahre dauern wird.

Es wird diskutiert, ob Intel die Foundry-Sparte möglicherweise ausgliedern und separat an die Börse bringen wird. Ähnliche Schritte wurden bereits mit Mobileye und Altera unternommen. Trotz der Verluste in der Foundry-Sparte macht die PC-Sparte Gewinne, indem sie nun Chips von TSMC bezieht. Die Zukunft von Intels Foundry bleibt ungewiss, während das Unternehmen weiterhin an der Verbesserung seiner Fertigungstechnologie arbeitet.

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