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Freitag, Juni 14, 2024

Hochburgen und Pleiten: So wählten Bayerns Regionen

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Die CSU dominiert die bayerische Europawahl-Landkarte, aber die Grünen und AfD holen auf. Während alle Landkreise und kreisfreien Städte schwarz gefärbt sind, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen, einschließlich Hochburgen, Schwachstellen und Rückschlägen der Parteien. Die CSU hat wieder alle Kreise schwarz gefärbt, erreicht jedoch in München nur 27,1 Prozent, während sie in Rhön-Grabfeld in Unterfranken mit 48,9 Prozent stark abschneidet. Die Größten Zuwächse gab es für die AfD und Freie Wähler in Niederbayern, wo die CSU stark verloren hat.

Die Grünen konnten vor fünf Jahren in München, Würzburg und Erlangen die meisten Stimmen holen, während sie dieses Mal nur noch für zweite Plätze reichen. Die AfD punktet vor allem in ländlichen Gebieten und ist meist die zweitstärkste Kraft. Die SPD verzeichnet meist nur minimale Rückgänge und kaum Zugewinne. Die Freien Wähler erreichen ihre stärksten Ergebnisse in Niederbayern und der Oberpfalz, liegen aber oft auf dem dritten Platz hinter der AfD. Die FDP erreicht ihr stärkstes Ergebnis in Starnberg, während die Sonstigen Kleinparteien Bayernweit zusammen auf 14,8 Prozent kommen.

Die Wahlbeteiligung war im Landkreis Starnberg am höchsten, während in Schweinfurt Stadt die niedrigste Wahlbeteiligung verzeichnet wurde. In den meisten Fällen war die Wahlbeteiligung in den Städten niedriger als auf dem Land, wobei Erlangen hier eine Ausnahme darstellt. Es gab keinen erkennbaren Effekt des Hochwassers auf die Wahlergebnisse.

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