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Mittwoch, Mai 22, 2024

Eine Region im Wohnungsbau-Ranking in NRW herausragend – Ruhrgebiet abgeschlagen

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Die Statistik von Information und Technik NRW zeigt, dass im Jahr 2023 die geringste Anzahl an Wohnungen seit zehn Jahren in Nordrhein-Westfalen gebaut wurde. Zwischen 2022 und 2023 wurden nur 43.600 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Insbesondere bei Ein- oder Zweifamilienhäusern halbierte sich die Anzahl fast auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt.

Die Wohnungsbaugenehmigung ist eine notwendige Formalität für den Bau neuer Wohnungen und beinhaltet umfangreiche Prüfungsprozesse, die verschiedene Aspekte wie den Zustand des Gebäudes, die Umgebung und mögliche Auswirkungen auf Nachbarn berücksichtigen. Trotz des insgesamt starken Rückgangs bei den Baugenehmigungen schnitten einige Regionen in Nordrhein-Westfalen deutlich besser ab als andere.

Innerhalb des Münsterlands liegen beispielsweise der Kreis Steinfurt, die Stadt Münster und der Kreis Borken weit über dem Durchschnitt für Baugenehmigungen. Im Gegensatz dazu erhielten Städte im Ruhrgebiet wie Hagen, Bochum, Remscheid und Herne deutlich weniger Genehmigungen für neue Wohnprojekte. Selbst Hamm schnitt mit 17,7 Genehmigungen vergleichsweise schlecht ab.

Trotz positiver Entwicklungen in einigen Regionen, wie Münster, gab es dort auch Konflikte im Zusammenhang mit alternativen Wohnformen wie Tiny-Houses. Angesichts steigender Mietpreise für bestehende Wohnungen und rückläufiger Baugenehmigungen könnten alternative Wohnkonzepte wie Tiny-Houses in Zukunft an Beliebtheit gewinnen. Dies zeigt, dass die Situation im Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen derzeit nicht optimal ist.

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