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Montag, Juli 22, 2024

Berlin: Gefährliche Masche außer Kontrolle? „Bleibt ein lukratives Geschäft“

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Die Berliner Kriminalitätsstatistik von 2023 zählt fast 6 Millionen polizeilich erfasste Straftaten, darunter auch eine besorgniserregende Masche, die in letzter Zeit populär geworden ist. Diese ermöglicht es Kriminellen, schnell an größere Mengen Geld zu gelangen, was auch die Berliner Polizei alarmiert hat. Gewerkschaftssprecher Benjamin Jendro äußerte sich besorgt über die Gefahr, die von dieser Art von Kriminalität ausgeht.

Immer wieder kommt es in Berlin vor, dass Kriminelle Geldautomaten zerstören und ausrauben. Ein kürzlich in Köpenick stattgefundener Fall verdeutlichte erneut dieses Problem. Die Polizei wurde gerufen, als Unbekannte in der Pablo-Neruda-Straße einen Geldautomaten sprengten. Die Beamten stellten die Zerstörung fest, die auch benachbarte Geschäfte beschädigte. Polizeisprecher Jendro kritisierte die Banken dafür, dass sie noch nicht ausreichend Maßnahmen ergriffen haben, um solche Taten zu verhindern.

Die Anzahl der gesprengten Geldautomaten in Berlin nimmt zu, was die Besorgnis der Polizei weiter verstärkt. Zwischen 2018 und 2023 wurden 92 Automaten zerstört, davon 24 allein im Jahr 2023. In 11 Fällen wurde auch Geld gestohlen. Für das Jahr 2024 sind bereits 17 Sprengangriffe bekannt, von denen sieben erfolgreich waren. Die Täter aus Köpenick sind bisher nicht gefasst, und die Polizei arbeitet weiterhin an den Ermittlungen. Es bleibt abzuwarten, ob die Banken Maßnahmen ergreifen, um zukünftige Sprengungen zu verhindern.

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