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Montag, Juli 22, 2024

„Alles ist in Ordnung“: Regionen ohne Hochwasser beruhigen Urlauber

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Etwa dreißig Familien haben kürzlich ihren Urlaub im Landkreis Rosenheim storniert, obwohl es dort kein Hochwasser gab. Cornelia Fritz von der Touristeninformation Rosenheim berichtet, dass Touristen aus ganz Deutschland derzeit ihre Reisen absagen, da über Rosenheim aufgrund des Hochwassers groß berichtet wurde. Die Begründung einiger Touristen für die Stornierungen war, dass sie keine Katastrophentouristen sein und den Betroffenen nicht zuschauen wollten, die durch das Hochwasser Schaden erlitten haben.

Laut Thomas Geppert, Geschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, stornieren Gäste, die weiter weg wohnen, derzeit pauschal ihren Urlaub in Bayern aufgrund der Hochwasser-Berichterstattung. Die Schlagzeilen und Bilder in den Medien erwecken bei Urlaubern aus der Ferne den Eindruck, dass eine Reise nach Bayern derzeit nicht ratsam sei. Geppert betont die Vielzahl an touristischen Aktivitäten in Bayern, die auch bei Regen genossen werden können, und ist besorgt über weitere Stornierungswellen.

Eine Stornierung in Bischofswiesen ereignete sich, obwohl der Ort überhaupt nicht vom Hochwasser betroffen war. Die Leiterin der Touristinfo Bischofswiesen, Margit Fegg, berichtet von zwei Niederländern, die ihren Urlaub dort absagten. Trotz der Notwendigkeit, Stornogebühren zu zahlen, war es den Urlaubern egal. Zahlreiche besorgte Anrufe von Urlaubern gingen bei Fegg ein, woraufhin sie einen beruhigenden Facebook-Post verfasste, um klarzustellen, dass Bischofswiesen vom Hochwasser verschont geblieben sei und einem Urlaub nichts im Wege stehe.

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