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Freitag, Mai 24, 2024

AfD verliert nach Spionagevorwürfen in Wahlumfrage

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Die AfD hat in einer aktuellen Umfrage zur Europawahl nach Spionagevorwürfen gegen ihre Spitzenkandidaten an Zustimmung verloren. Laut dem „Europawahl-Trend“ des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ kommt die AfD diese Woche auf 17 Prozent, was zwei Prozentpunkte weniger sind als in einer früheren Umfrage. Andere Parteien wie die SPD (16 Prozent) und die Union (29 Prozent) liegen ebenfalls in der Umfrage.

Die AfD steht sechs Wochen vor der Europawahl massiv in der Kritik, nachdem ein Mitarbeiter von Spitzenkandidat Maximilian Krah wegen Spionageverdachts verhaftet wurde und der Listenzweite Petr Bystron des Verdachts der Geldannahme aus Russland ausgesetzt ist. Neue Berichte belasten Spitzenkandidat Krah zusätzlich in der Spionageaffäre um geheime Dokumente des Europaparlaments. Bundesinnenministerin Nancy Faeser bezeichnet die mutmaßliche Spionage im AfD-Abgeordnetenbüro als Angriff auf die europäische Demokratie und betont, dass die Hintergründe genauestens untersucht werden.

Die AfD tritt mit einer Liste von 35 Kandidaten zur Europawahl am 9. Juni an, und Änderungen an der Liste sind nicht mehr möglich. Weder Krah noch Bystron nahmen an der Auftaktveranstaltung in Donaueschingen teil. Die Spionagevorwürfe belasten die Partei und könnten Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben.

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