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Freitag, Juni 14, 2024

Welche Regeln im Sommer 2024 in Italien gelten

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Italienische Regionen wie Ligurien, die Amalfiküste und Venedig haben aufgrund des starken Touristenaufkommens strenge Regeln für Urlauberinnen und Urlisten wieder eingeführt. Der Ansturm von Touristen, wie zum Beispiel an Pfingsten in Lignano an der Adriaküste, zeigt die Herausforderungen, denen das Land trotz der Einnahmen aus dem Tourismus gegenübersteht. Italien verzeichnete im Jahr 2023 mehr als 440 Millionen Übernachtungen, was einem Wachstum von mehr als zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Mehrere Regionen in Italien planen wieder strenge Regeln für den Urlaub, um Müll, Lärm und überfüllte Straßen einzudämmen. Beispiele dafür sind die Einführung einer „roten Zone“ in Portofino, ein Einbahnstraßensystem für Wanderwege in Cinque Terre und eine Eintrittsgebühr für die Insel Capri. An der Amalfiküste werden auch Fahrverbote an Wochenenden eingeführt, um den starken Verkehr einzudämmen.

In Venedig wurde eine Eintrittssteuer eingeführt, um die Touristenmassen zu begrenzen. Tagesbesucher müssen zwischen 8:30 und 16:00 Uhr fünf Euro zahlen, wenn sie nicht in einem Hotel in der Stadt übernachten. Tagesreisende werden gebeten, im Voraus eine Eintrittskarte zu kaufen und einen QR-Code vorzuzeigen, um Geldbußen zu vermeiden. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Massentourismus zu regulieren und die Auswirkungen des Tourismus auf das lokale Leben und die Umwelt einzudämmen.

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