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Dienstag, Mai 21, 2024

Weimar: Nach 143 Jahren – Traditionsladen verabschiedet sich

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In Weimar geht eine Ära zu Ende, denn nach 143 Jahren schließt der Schreibwarenladen „Bruno Keck“ in der Karl-Liebknecht-Straße seine Türen für immer. Ursprünglich im Jahr 1880 von Urgroßvater Bruno Keck als Buchbinderei mit Papierhandlung gegründet, führten seine Töchter nach seinem Tod das Geschäft weiter. Unter Herbert Brockmann und seiner Frau Ingeborg erlangte das Geschäft Kult-Status, und vor 30 Jahren übernahm Christina Harfenmeister die Geschäftsführung und verlieh dem Laden neues Leben, indem sie ihn zu einem Ort für Schönes und Besonderes machte.

Trotz des einstigen Erfolgs wurde die Geschäftslage von „Bruno Keck“ in Weimar zunehmend problematisch, insbesondere nach dem Bau des Bauhausmuseums. Die Erwartungen an eine belebte Museumsmeile erfüllten sich nicht, und der Laden wurde nur noch zum Durchgangszimmer. Durch steigende Unkosten und anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund von Corona rentierte sich der Laden nicht mehr, so die Inhaberin Christina Harfenmeister. Sie gab zu verstehen, dass der wirtschaftliche Druck zu groß geworden sei und die Unkosten höher seien als die erwirtschafteten Einnahmen.

Das Ende des „Bruno Keck“ in Weimar markiert somit das Ende einer Ära. Die Inhaberin denkt bereits darüber nach, was sie nach dem Geschäftsaus machen möchte, während sich die Frage stellt, welcher Laden das Erbe von „Bruno Keck“ antreten wird. Mehr Informationen dazu gibt es bei der „Thüringer Allgemeine“, die über das Ende des Traditionsunternehmens in Weimar berichtet.

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