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Mittwoch, Juli 24, 2024

Sommer der Verschwörer – Politik

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Sommer 2021 war der zweite Sommer seit Beginn der Corona-Pandemie. Obwohl die Gefahr durch das Virus nicht gebannt ist, läuft die Impfkampagne besser. In diesen Sommerwochen sind die Astrologin Ruth Hildegard Leiding und der selbständige Gussschweißer Thomas Tscherneschek, genannt „Thomas der Seher“, alarmiert über die Gefahr, die ihrer Meinung nach durch Impfungen ausgeht. Sie planen einen Militäreinsatz, um „unsere Kinder“ zu schützen.

Dieses Gespräch im Sommer 2021 bildet den Startpunkt für die Gründung einer Verschwörungsgruppe, die die demokratische Ordnung Deutschlands umstürzen wollte. Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen acht Mitglieder dieser Gruppe, darunter Hildegard Leiding und Thomas Tscherneschek. Es ist der dritte Prozess gegen Mitglieder dieser Verschwörungsgruppe.

Die Bundesanwaltschaft hat die Angeklagten auf drei Gerichte verteilt. Die Mitglieder lehnten die Corona-Maßnahmen des Staates als falsch ab. Sie planten, den Bundestag zu stürmen und hatten eine ideologische Überzeugung, die auf der Ablehnung der Demokratie basierte. Sie glaubten an eine „Allianz“, die ein Signal geben sollte, um die Bundesrepublik zu stürzen. Einige Mitglieder hatten auch Reichsbürger-Ideologie und glaubten, dass Deutschland nur eine Firma sei.

Leiding und Tscherneschek hatten die wichtige Aufgabe, neue Mitglieder für die Verschwörungsgruppe zu überprüfen. Sie nutzten Astrologie, Esoterik und Spiritualität. Die Bundesanwaltschaft glaubt, dass die Gruppe bereit war, Waffen einzusetzen. Der Sohn von Ruth Hildegard Leiding nannte ihre Handlungen „braune Esoterik“. Nun stehen die Angeklagten vor Gericht, um sich für ihre geplanten Handlungen zu verantworten.

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