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Montag, Juli 22, 2024

Regionen versinken erneut im Hochwasser

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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst von der CDU fordert eine Pflichtversicherung für Elementarschäden und nimmt den Bundeskanzler in die Pflicht. Er betont, dass Deutschland sich an Extremwetterereignisse gewöhnen müsse und eine solche Versicherung die richtige finanzielle Vorsorge wäre. Wüst erwartet, dass Bundeskanzler Olaf Scholz sein Wort hält und die Pflichtversicherung einführt. Die Länderchefs wollen am 20. Juni darüber beraten.

Wüst betont, dass eine Pflichtversicherung vielen Menschen Sicherheit bieten und den Steuerzahler vor hohen Kosten bewahren würde. Er fordert Scholz auf, endlich zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, angesichts der aktuellen Hochwassersituation in Süddeutschland. Der Eigentümerverband Haus & Grund spricht sich hingegen gegen eine Pflichtversicherung aus und plädiert für Schutzmaßnahmen gegen Naturkatastrophen wie Starkregen und Überflutungen.

Der Verbandspräsident Kai Warnecke betont, dass eine Pflichtversicherung keinen Schadensfall verhindere. Stattdessen sollte der Fokus auf präventiven Maßnahmen liegen, wie Bauverboten in gefährdeten Gebieten und einer transparenten Risikoanalyse. Dennoch hält Warnecke eine Elementarschadenversicherung für sinnvoll, um existenzielle finanzielle Folgen abzudecken.

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