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Sonntag, Juni 23, 2024

Putin wirbt um mehr Geschäft mit China

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Der russische Präsident Wladimir Putin wirbt bei seinem Staatsbesuch in China für eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Peking. Aufgrund der Sanktionen des Westens infolge des Angriffskriegs in der Ukraine ist Russland auf florierenden Handel mit China angewiesen. Putin betont die Bedeutung einer strategischen Allianz im Energiesektor und hofft auf eine Ausweitung der Kooperation im Fahrzeugbau und in der Landwirtschaft. Russland plant den Bau einer neuen Gaspipeline durch die Mongolei nach China, um neue Absatzmärkte für seine Energieträger zu erschließen.

Putin kritisiert die westlichen Sanktionen als unsinnige Entscheidungen, die der gesamten Weltwirtschaft schaden. Er sieht die Sanktionen als Teil einer Wettbewerbsverzerrung, die vor allem den USA schaden wird, aber auch Europa belastet. Putin bestreitet, dass die Sanktionen mit dem Angriffskrieg in der Ukraine zusammenhängen, sondern als Mittel des Westens betrachtet werden, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Trotz der Unannehmlichkeiten der Sanktionen sieht Putin die Allianz zwischen Russland und China als Lösung für viele Probleme.

Bei seinem Besuch in China betont Putin die engere Zusammenarbeit zur Beendigung des Krieges in der Ukraine durch politische Einigung. Er lobt Chinas Friedensbemühungen, jedoch hat Peking bisher noch nicht für die geplante Friedenskonferenz in der Schweiz zugesagt. Putin und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping betonen ihre enge Partnerschaft und verabschieden sich mit einer harmonischen Geste. Trotz Problemen im Zahlungsverkehr mit chinesischen Banken zeigt sich Putin zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft der Beziehungen zwischen Russland und China.

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