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Sonntag, Juni 23, 2024

Nach dem Rückzug von Getir: Wie es mit dem Lieferdienst-Geschäft weitergeht

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Der Quick-Commerce-Markt in Deutschland befindet sich nach dem Rückzug der Lieferdienste Gorillas und Getir im Umbruch. Flink ist jetzt fast der einzige verbliebene Anbieter in diesem Bereich. Der Rückzug von Getir könnte sich bald auf die Preise für Kunden auswirken, da sie fast den gesamten Markt für sich beanspruchen.

Die Lieferdienste für Lebensmittel und Restaurants haben das Straßenbild vor allem in Städten geprägt, aber der Markt hat sich nach dem Boom während der Corona-Krise abgekühlt. Getir hat kürzlich seine deutschen Standorte aufgegeben und konzentriert sich nun nur noch auf den Heimatmarkt in der Türkei. Das Unternehmen hatte zuvor den Berliner Konkurrenten Gorillas übernommen, der mit wirtschaftlichen Problemen und Kritik an den Arbeitsbedingungen zu kämpfen hatte.

Nach dem Rückzug von Getir ist Flink nun praktisch der einzige Quick-Commerce-Anbieter in Deutschland. Das Unternehmen prüft derzeit sogar eine Übernahme von Räumlichkeiten des einstigen Konkurrenten Gorillas. Experten sehen Potenzial für das Geschäft, aber Flink muss schnell profitabler werden, was sich auf die Preise für Kunden auswirken könnte. Trotz Turbulenzen in der Branche halten Fachleute den Lebensmittel-Liefermarkt für noch lange nicht ausgeschöpft.

Etablierte Supermarktketten wie Rewe und Edeka sind bereits im Bereich Lebensmittel-Lieferdienste aktiv. Rewe ist an Flink beteiligt und betreibt ein eigenes Online-Liefergeschäft mit längeren Lieferzeiten. Edeka ist am Lieferdienst Picnic beteiligt, der neue Standorte erschließt. Der Online-Lebensmittelhandel hat noch viel Potenzial nach oben und weitere Unternehmen könnten in Zukunft in den Markt eintreten, wodurch die Dynamik in der Branche erhalten bleibt.

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