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Freitag, Juni 14, 2024

Kurzfristiger Rückzug von Axa aus dem Cyber-Geschäft

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Etablierte Versicherer wie Allianz, HDI oder Axa verlieren zunehmend an Bedeutung im Neugeschäft von Cyber-Policen bei Maklern. Spezialversicherer, die mit einem fokussierten Angebot punkten können, profitieren hingegen von dieser Entwicklung. Laut der Studie „Cyber-Monitor im Maklermarkt 2024“ liegen Spezialversicherer wie Hiscox, Markel und Cogitanda bei den Vermittlern klar vorn, während große Versicherer wie Axa und HDI an Bedeutung verlieren.

Die Studie basiert auf computergestützten Telefonbefragungen von 240 Maklern, gefolgt von vertiefenden Interviews mit 200 Interessierten. Spezialversicherer werden bevorzugt, warum dies so ist, bleibt jedoch unklar. Kleinere Maklerbetriebe mit bis zu zwei Mitarbeitern beschäftigen sich weniger intensiv mit dem Thema Cyber-Versicherung, während der Markt insgesamt als wachsend betrachtet wird.

Axa plant einen teilweisen Rückzug aus dem Cyber-Versicherungsgeschäft für Unternehmen mit einem Umsatz über fünf Millionen Euro. Freiberufler und kleinere Unternehmen sollen weiterhin Cyber-Schutz erhalten, während größere Unternehmen an Axa XL verwiesen werden sollen. Dieser Schritt wurde von der Branche mitgeteilt, da Cyber-Angriffe als global einheitliches Risiko betrachtet werden. Bestandskunden mit einem Jahresumsatz von über fünf Millionen Euro werden ab dem 1. Juni dieses Jahres gekündigt, und eine Übernahme durch Axa XL ist nicht garantiert.

Die Axa hat eine Ventillösung über den Spezialmakler Hendricks GmbH für Vertreter geschaffen, die Kunden betreuen, denen sie nach dem Rückzug aus dem Cyber-Versicherungsgeschäft keinen Schutz mehr bieten können. Die Verträge werden jedoch mit ausreichend Vorlaufzeit gekündigt, um Alternativen zu ermöglichen.

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