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Montag, Juli 22, 2024

„Kein Geschäft für Hedgefonds“

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Das Gesundheitsunternehmen Vamed, eine Tochtergesellschaft von Fresenius, plant bis Ende des Jahres den Verkauf von Reha-Kliniken an die französische Beteiligungsgesellschaft PAI. Dies betrifft insgesamt 17 Häuser in Österreich. In Oberösterreich sind das Neuromed-Therapiezentrum Gmundnerberg und die Reha-Klinik Enns von diesem Verkauf betroffen. Die Gesundheitsholding des Landes hält an beiden Zentren einen Minderheitsanteil und hat ein Vorkaufsrecht, von dem vermutlich Gebrauch gemacht wird.

Der SP-Landeschef von Oberösterreich, Michael Lindner, positionierte sich gegen die mögliche Privatisierung der Standorte und forderte die Gesundheitsholding auf, ihr Vorkaufsrecht zu nutzen und beide Standorte zu 100 Prozent für das Land Oberösterreich zu übernehmen. Dies würde die öffentliche Gesundheitsversorgung ergänzen und Arbeitsplätze sichern. VP-Landesrat Markus Achleitner äußerte, dass die Prüfung des Verkaufs noch läuft und letzten Endes ergebnisoffen ist.

Insgesamt ist die geplante Privatisierung der Reha-Kliniken durch den Verkauf an die französische Beteiligungsgesellschaft PAI ein kontroverses Thema in Oberösterreich. Während die SP-Landeschef auf eine Übernahme der Standorte durch das Land drängt, betont der VP-Landesrat, dass die Prüfung des Verkaufs noch im Gange ist und eine endgültige Entscheidung noch aussteht. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Folgen der Verkauf für die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich haben wird.

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