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Mittwoch, Mai 22, 2024

G7 wollen raus aus der Kohle und für sauberes Wasser kämpfen

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Die G7 haben bei einem Treffen in Italien beschlossen, sich gemeinsam für einen effektiveren Klimaschutz einzusetzen. Sie planen, bis zur ersten Hälfte der 2030er Jahre aus der Kohleverstromung auszusteigen und die Kapazitäten zur Erzeugung erneuerbarer Energien weltweit zu verdreifachen. Zudem soll der Ausstoß von Methangas drastisch reduziert werden und eine „G7-Wasserkoalition“ soll die globale Wasserkrise angehen. Deutschland war mit Umweltministerin Steffi Lemke und Wirtschaftsstaatssekretärin Anja Hajduk vertreten.

Die G7 bekennen sich auch zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens und bedauern die große Lücke zwischen notwendigen und tatsächlichen Emissionen. In Bezug auf Atomenergie lassen sie jedem Land die Entscheidung frei, weisen jedoch darauf hin, dass Atomenergie eine Rolle spielen kann, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Die G7 unterstützen auch ein globales Abkommen gegen Plastikmüll und die UN-Bemühungen in diesem Bereich.

Umweltministerin Lemke betonte die Verpflichtung der Industrieländer, die Verschmutzungskrise einzudämmen und begrüßte die Gründung der Wasserkoalition. Es kam jedoch zu Anti-G7-Protesten in Italiens viertgrößter Stadt, bei denen Demonstranten versuchten, zu den Teilnehmern vorzudringen. Die Polizei setzte daraufhin Tränengas, Wasserwerfer und Knüppel ein, nachdem aus den Reihen der Demonstranten Gegenstände auf sie geworfen wurden.

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