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Sonntag, Mai 19, 2024

Experte zeigt, wobei Rückwärtslaufen im Sport hilft

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Rückwärtslaufen liegt im Trend und wird auf Social Media als effektives Training bei Knieproblemen gehyped. Vorteile wie verbesserte Beweglichkeit, Koordination und Stabilität sowie ein Trainingseffekt für das Gehirn werden diskutiert. Der Sportwissenschaftler Jesco von Moorhausen bestätigt, dass Rückwärtslaufen in der Leichtathletik als Teil des Lauf-ABCs bekannt ist und vor allem die Bein-, Rücken- und Rumpfmuskulatur fordert.

Durch die ungewohnte Bewegung beim Rückwärtslaufen wird die Muskulatur intensiv beansprucht und die Koordination gefördert. Dies kann dazu beitragen, die Lauftechnik zu verbessern und dem Körper eine neue Herausforderung zu bieten. Auch für das Gehirn stellt das Rückwärtslaufen eine Herausforderung dar, da die Konzentration auf die ungewohnte Bewegung gelegt werden muss und dadurch die Koordination im Gehirn trainiert wird.

Die individuellen Auswirkungen von Rückwärtslaufen können unterschiedlich sein und hängen von der jeweiligen Person ab. Einige berichten von einer Linderung von Knieschmerzen oder einer Verbesserung bei Fersensporn, jedoch sind diese Einzelaussagen nicht pauschal aussagekräftig. Es wird empfohlen, Rückwärtslaufen als zusätzliche Trainingseinheit für zwischendurch zu betrachten und nicht als alleiniges Training durchzuführen, da die Studienlage zu den vermeintlichen Vorteilen noch nicht ausreichend ist.

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