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Sonntag, Juni 23, 2024

Ein wenig Glanz für eine Betonwüste

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Die Umbenennung des Platzes der Kulturen in Wien sorgt für gemischte Reaktionen im Grätzel. Einige, wie die Pensionistin Gerti H., kritisieren den Verlust des Wienerischen und die Dominanz von Fetzengeschäften und Kebapstandln. Trotzdem kommen die Menschen im Viertel im Großen und Ganzen gut miteinander aus, daher wird der neue Name von einigen als passend empfunden.

Die Neos setzten sich seit April 2021 für den neuen Namen des Platzes ein, der schließlich im Juni 2022 im Gemeinderat beschlossen wurde. Die FPÖ, angeführt von Dominik Nepp, lehnte die Umbenennung ab und sprach sogar von „No-go-Areas“ in Favoriten. Die Wiener Polizei betont jedoch, dass es keine Kriminalitätshotspots in der Bundeshauptstadt gibt.

Die Anrainer des Platzes der Kulturen beklagen eher die mangelnde Gestaltung, den Müll und das Fehlen von Bäumen und Sitzgelegenheiten. Trotzdem wird der Platz am Mittwoch offiziell eröffnet, mit neuen Lichtinstallation der „Wiener Lichtblicke 2023“, die für eine ästhetische Aufwertung sorgen sollen. Der pinke Integrationsstadtrat Christoph Wiederkehr betont die Bedeutung von Kunst und Kultur als verbindende Elemente.

Die Eröffnung des Platzes der Kulturen wird von Christoph Wiederkehr und Bezirksvorsteher Marcus Franz gemeinsam durchgeführt. Möglicherweise steht die Änderung des Platzes als Symbol für eine positive zukünftige Entwicklung des Viertels.

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