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Sonntag, Mai 19, 2024

Donald Trump könnte Fußfessel drohen: Schweigegeld-Prozess geht weiter

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Der Strafprozess gegen Donald Trump in New York dauert bereits in die dritte Woche an und umfasst insgesamt 34 Anklagepunkte wegen der mutmaßlichen Verschleierung einer Schweigegeldzahlung an die ehemalige Pornodarstellerin Stormy Daniels. Ein prominenter Zeuge, der ehemalige Herausgeber des Klatschmagazins „National Enquirer“, David Pecker, hat im Gericht ausgesagt und über die Unterdrückung von Sexgeschichten im Wahlkampf 2016 ausgesagt. Ein weiterer Ex-Berater, Anthony Scaramucci, schätzt die Chancen auf eine Verurteilung Trumps auf 60 bis 70 Prozent und glaubt, dass Trump im Falle einer Verurteilung wahrscheinlich nur eine Geldstrafe oder Hausarrest erhalten wird.

Die Geschworenen-Jury, bestehend aus fünf Frauen und sieben Männern, wird letztendlich über das Schicksal Trumps entscheiden. Trotz der maximalen theoretischen Haftstrafe von 136 Jahren glaubt Scaramucci nicht daran, dass Trump ins Gefängnis kommen wird. Eine Geldstrafe oder Hausarrest könnten jedoch seine Mobilität einschränken und seinen Wahlkampf beeinträchtigen. Während des laufenden Prozesses wurde Trump bereits mit einer Geldstrafe von 9000 Dollar belegt, da er eine richterliche Schweigeanordnung mehrmals gebrochen hatte.

Richter Juan Merchan drohte Trump mit Beugehaft, falls er weiterhin das Gerichtsverfahren stören sollte. Es wird spekuliert, wann weitere wichtige Zeugen wie Stormy Daniels und das ehemalige „Playboy“-Model Karen McDougal aussagen werden. Die Anklage hat ihre Zeugenliste geheim gehalten, da sie befürchtet, dass Trump die Zeugen vorab diffamieren könnte. Trump ist bekannt für sein aggressives Verhalten, auch während Gerichtsverfahren, und hatte im Vorfeld des Prozesses Richter und Staatsanwälte wiederholt angegriffen.

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