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Mittwoch, Juli 24, 2024

Canon steigt ins Geschäft mit Recyclingsystemen ein.

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Canon hat in Tokio, Japan, ein Kunststoffsortiersystem mit innovativer Materialerkennungstechnologie auf den Markt gebracht. Das System verwendet die Raman-Spektroskopietechnologie auf sich bewegende Objekte in Verbindung mit einem Verfolgungsmechanismus. Schwarze Kunststoffe, die in der Unterhaltungselektronik oder in Autopolstern verwendet werden, lassen kein sichtbares Licht durch und reflektieren es nicht, was die Identifikation mit herkömmlicher Nahinfrarotspektroskopie erschwert. Die Raman-Spektroskopietechnologie von Canon ermöglicht es jedoch, Kunststoffteile unabhhängig von ihrer Farbe, einschließlich Schwarz, schnell und präzise zu sortieren.

Die Kombination aus Raman-Spektroskopie und Trackingmechanismus ermöglicht es Canon, sogar schwarze Kunststoffteile schnell und präzise zu sortieren. Die Technologie basiert auf der Beleuchtung der Kunststoffteile mit Laserlicht, um molekulare Informationen der Substanz zu erhalten. Durch die kontinuierliche Ausrichtung des Laserlichts auf die Teile wird gewährleistet, dass für jedes Kunststoffteil entsprechend seiner Farbe ausreichend Messzeit zur Verfügung steht. Dadurch wird eine hohe Geschwindigkeit und Genauigkeit bei der Sortierung erreicht, was wiederum die Produktivität von Recyclinganlagen verbessert.

Canon hat durch die Kombination von Raman-Spektroskopie mit den Mess- und Steuergeräten des Unternehmens eine Technologie entwickelt, um schwarze Kunststoffe effektiv zu sortieren. Die Recyclinganlage erreicht eine Fördergeschwindigkeit von 1,5 m/s und kann bis zu 1 Tonne Kunststoff pro Stunde sortieren. Die Anlage kann an die Anforderungen des Anwenders angepasst werden, indem das Modul, das die Kunststoffteile verfolgt und misst, oder die Kombination der Förderbänder ausgetauscht wird. Dies trägt dazu bei, das Materialrecycling zu maximieren und die Kreisläufe zu schließen.

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