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Mittwoch, Juli 24, 2024

Britischer Premier: Verfrühte D-Day-Abreise wird für Sunak zum Fiasko – Politik

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Der britische Premierminister Rishi Sunak wurde nach seiner vorzeitigen Abreise aus Frankreich von den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des D-Day heftig kritisiert. Dieser Fehltritt inmitten des Wahlkampfs für die anstehende Parlamentswahl am 4. Juli entwickelt sich für Sunak immer mehr zum Fiasko. Die konservativen Partei von Sunak liegt bereits in Umfragen hinter der Labour-Opposition zurück, und der Wahlkampf verlief bisher eher durchwachsen.

Sunak hatte nach einer Zeremonie in der Normandie, bei der er mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Königspaar anwesend war, die Heimreise angetreten. Bei einem internationalen Gedenken ließ er sich jedoch von seinem Außenminister vertreten und gab stattdessen ein Wahlkampfinterview. Die Kritik an seiner frühzeitigen Abreise war vernichtend, selbst Parteifreunde wie Staatssekretär Johnny Mercer konnten die Entscheidung nicht verteidigen.

Soziale Medien waren voll von Memes, die Sunak vor einem Kriegerdenkmal mit einem Rollenkoffer zeigten. Selbst Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage kritisierte Sunak, da seine vorzeitige Abreise eine Beleidigung für die USA darstelle, die bei der Landung in der Normandie im Jahr 1944 tausende Soldaten verloren haben. Farage, der den konservativen Wählern am rechten Rand Konkurrenz macht, bezeichnete Sunak als unpatriotisch.

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