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Mittwoch, Mai 22, 2024

Bericht: USA drängen Israel zu Zugeständnissen – Politik Ausland

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Der seit sechs Monaten anhaltende Krieg im Gazastreifen hat zu stockenden Gesprächen über eine Feuerpause und die Freilassung von Geiseln geführt. Die USA drängen Israel zu Zugeständnissen, insbesondere in Bezug auf die Rückkehr von Zivilisten in den Norden des umkämpften Gebiets. Die US-Regierung versucht, einen Durchbruch in den Verhandlungen herbeizuführen, um die festgefahrenen Gespräche voranzutreiben. Vertreter der Hamas planen nach Kairo zu reisen, um die Verhandlungen fortzusetzen, während Israels Kabinett über eine mögliche Delegation nach Kairo berät.

Seit sechs Monaten kämpfen die Parteien im Gazastreifen, ohne absehbares Ende. Ein Streitpunkt in den Verhandlungen über die Feuerpause ist die Forderung der Hamas nach Rückkehr palästinensischer Zivilisten in den Norden des Gazastreifens. Israel erwägt, die Rückkehr von täglich 2000 Menschen zu ermöglichen, mit gewissen Einschränkungen bezüglich Geschlecht und Alter. Es wird versucht zu verhindern, dass bewaffnete Hamas-Kämpfer den Norden infiltrieren, aber diese Bedingungen werden von der Hamas abgelehnt.

Der CIA-Chef bereitet laut Berichten ein hochrangiges Treffen in Kairo vor, um Gespräche mit Vertretern aus Israel, Katar und Ägypten zu führen. Die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas laufen indirekt über Vermittler wie die USA, Katar und Ägypten. Während einer einwöchigen Feuerpause Ende November des letzten Jahres wurden Geiseln freigelassen und palästinensische Häftlinge ausgetauscht. Die Situation bleibt jedoch angespannt, da viele Geiseln immer noch in der Gewalt der Hamas vermutet werden.

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