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Sonntag, Mai 19, 2024

Bei Maischberger: „Deutschland ist Weltmeister im Bedenken anmelden“ | Politik

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Seit 30 Jahren lebt Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (51, CDU) in Deutschland und kritisiert die deutsche Mentalität, wenn es um große Projekte geht. Er bemängelt, dass die Deutschen Weltmeister im Bedenken anmelden seien und eher nach Problemen suchen, anstatt optimistisch und pragmatisch an die Lösung von Herausforderungen heranzugehen. Madsen fordert mehr Optimismus und Pragmatismus sowie einen politischen „Leuchtturm“ in Berlin, der den Menschen den Weg weist.

Des Weiteren betont Madsen den Bedarf an Fachkräften in Deutschland, insbesondere im Bereich der Pflege, Fahrer und Köche. Er plädiert für eine gesteuerte Zuwanderung und kritisiert die bürokratischen Hürden, die es Menschen erschweren, schnell in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Madsen weist auf die Konkurrenz im internationalen Wettbewerb um kluge Köpfe und fleißige Hände hin und betont die Notwendigkeit einer klaren Politik, die für alle verständlich ist.

Ein weiterer Kritikpunkt von Madsen ist die lange Dauer von Sprachkursen für Zuwandernde in Deutschland. Er hebt das dänische Modell hervor, bei dem Menschen bereits in Sportvereinen und Kneipen die Sprache lernen. Madsen fordert eine schnellere Integration von Zuwandernden in den Arbeitsmarkt und betont, dass Arbeitgeber bereits jetzt entscheiden, ob sie lieber jemanden einstellen, der Deutsch spricht aber nicht programmieren kann oder umgekehrt. Madsen sieht auch Potenzial darin, von Ländern wie Dänemark und Schweden zu lernen, wenn es um die Integration von Fachkräften geht.

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