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Montag, Juli 22, 2024

„Unerlaubte Geschäfte“ – Betrug mit Goldhandel – Bafin ermittelt gegen goldcapital24.com

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Als 2015 der erste große Goldskandal die „BWF-Stiftung“ offenlegte und die Verantwortlichen ins Gefängnis brachte, war zu erwarten, dass dies andere nicht abschrecken würde. Zahlreiche Nachahmer traten auf den Plan, darunter PimGold und BonusGold. Nun hat goldcapital24.com den Staffelstab übernommen. BaFin ermittelt gegen das Goldhandelsportal aufgrund fehlender Aufsicht.

Die BaFin ermittelt gegen „GoldCapital24“ und deren Webseite. Szenekenner haben bereits die Einbindung in fragwürdige Websites kritisiert. Geschädigte Anleger berichten von hohen Verlusten und nicht erreichbaren Ansprechpartnern. Rechtsanwalt Fabian Fritsch empfiehlt, über Strategien nachzudenken, um verlorenes Kapital zu rekonstruieren.

Das Goldhandelsportal goldcapital24.com hat Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin angeboten. Kunden beschweren sich über ausbleibende Rückzahlungen. Der Handel mit Gold kann sicher sein, wird jedoch häufig von Betrügern ausgenutzt. Bei Plattformen wie goldcapital24.com handelt es sich oft um nicht physisches Gold.

Wenn es um Schadensersatz geht, sind feststellbare Identitäten wichtig. Fritsch weist darauf hin, dass goldcapital24.com über keine Pflichtangaben verfügte. Das Portal bot Online-Tools für den Goldhandel an. Es handelte sich jedoch eher um Spielgeld, bei dem man eingezahltes echtes Geld nicht zurückerhalten konnte.

Fritsch warnt davor, verbindliche Absprachen mit Interessengemeinschaften zu treffen. In der Vergangenheit wurden solche Gruppen genutzt, um Adressen von Opfern zu erhalten. Ob sie tatsächlich hilfreich sind, bleibt abzuwarten.

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