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Sonntag, Mai 19, 2024

Trauerbewältigung: Was wir von der mexikanischen Kultur über den Tod lernen können

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Das Leben nach dem Tod und der Feiertag Día de los Muertos werden von der Autorin Milena Moser beschrieben. Sie erzählt von der tröstlichen Tradition dieses mexikanischen Feiertags und wie sie damit den Tod ihrer Mutter verarbeitet hat. Ihr Mann, ein Mexikaner, hat ihr die mexikanische Sichtweise auf den Tod nähergebracht, die besagt, dass der Tod nicht das Ende des Lebens ist, sondern ein Teil davon.

Die Autorin beschreibt, wie sie den Altar für ihre verstorbene Mutter vorbereitet hat und wie sie sich dabei ihrer Mutter nahe gefühlt hat. Sie erzählt von der mexikanischen Vorstellung, dass die geliebten Verstorbenen an ihrem Festtag zu Besuch kommen und wie diese Tradition ihr geholfen hat, mit dem Verlust umzugehen. Auch die Erkenntnis, dass der Tod Teil des Lebens ist und nicht gefürchtet werden muss, wird thematisiert.

Die Autorin reflektiert auch über die Krankheit ihres Mannes und wie die mexikanische Tradition des Día de los Muertos ihr geholfen hat, mit der Angst vor seinem Tod umzugehen. Sie beschreibt die Vorstellung eines paradiesischen Jenseits, in dem die Verstorbenen feiern und flirtet, und wie diese Vorstellung sie tröstet. Zudem werden die unterschiedlichen Umgangsweisen mit Trauer in Mexiko und in anderen Kulturen beleuchtet.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, über den Tod zu sprechen und sich mit ihm auseinanderzusetzen. Die Autorin betont die Bedeutung von Ritualen und Geschichten, um den Verstorbenen zu gedenken und die Trauer einen Platz zu geben. Das Buch „Das schöne Leben der Toten. Vom unbeschwerten Umgang mit dem Ende“ von Milena Moser wird als weiterführende Lektüre empfohlen.

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