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Dienstag, Mai 21, 2024

Spionage-Affäre – Krah: Kannte Jian G. seit 2015 – Politik

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Der AfD-Europaspitzenkandidat Maximilian Krah kannte seinen ehemaligen Mitarbeiter Jian G., der wegen mutmaßlicher Spionage für China in Untersuchungshaft sitzt, seit weniger als zehn Jahren. Krah erwähnte in einem Video-Interview, dass er Jian G. im Jahr 2015 kennengelernt habe, als er noch nicht Mitglied der AfD war. Krah wechselte laut Informationen auf seiner Internetseite im Jahr 2016 zur AfD. Er äußerte Vorwürfe gegen die Sicherheitsbehörden und behauptete, die Festnahme seines Mitarbeiters in Zusammenhang mit der bevorstehenden Europawahl sei kein Zufall.

Die AfD hat sich nach anfänglichem Schock in der Spionage-Affäre in den Angriffsmodus gewechselt und positioniert sich nun als Opfer einer möglichen Kampagne. Verantwortliche der AfD wie Jörg Urban und Tino Chrupalla haben öffentlich spekuliert, dass Jian G. möglicherweise vom Verfassungsschutz auf die AfD angesetzt wurde, um der Partei zu schaden. Es ist bekannt, dass Jian G. in der Vergangenheit versucht hatte, für den Bundesnachrichtendienst zu arbeiten, was jedoch abgelehnt wurde. Später war er dem sächsischen Verfassungsschutz bekannt.

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat Spekulationen der AfD über eine mögliche Verwicklung des sächsischen Verfassungsschutzes in den Spionagefall um Maximilian Krah zurückgewiesen. Er betonte, dass die öffentlichen Unterstellungen der AfD gegen die Behörden des Freistaates Sachsen keinen Grund haben und dass es keinen Bezug des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz zu einem Mitglied des Europaparlamentes gibt. Schuster verteidigte die Akkuratesse der sächsischen Behörden in dieser Angelegenheit.

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