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Mittwoch, Juli 24, 2024

Lkw-Hersteller Scania steigt in Geschäft mit Ladesäulen ein

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Der schwedische Lkw-Hersteller Scania betritt das Geschäft mit Ladesäulen und Strom für elektrische Lastwagen. Die Tochtergesellschaft von Traton hat ein neues Unternehmen namens Erinion gegründet, das sich auf Ladelösungen in Depots und Logistikzentren von Lkw-Kunden konzentriert. Das Ziel ist es, bis 2030 weltweit 40.000 Ladestationen zu errichten. Erinion ist vorerst in Schweden, Norwegen, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland vertreten und plant eine spätere weltweite Expansion.

Scania arbeitet bei den Ladelösungen mit verschiedenen Partnern zusammen und bietet auch Stromverträge je nach Bedarf an. Zudem werden stationäre Batterien eingesetzt, um die nötige Stromversorgung für das Laden der Lastwagen auch bei schwächeren Leitungen zu gewährleisten. Die Schweden erhoffen sich von diesem Geschäft zusätzliche Einnahmen, da Treibstoff für Lastwagen einen großen Teil der Ausgaben der Kunden ausmacht.

Obwohl Lkw-Hersteller wie Scania oder Daimler Truck bereits elektrische Lastwagen für Langstrecken und kleinere Fahrzeuge für den Verteilerverkehr produzieren, sind bisher nur wenige Elektro-Lkw auf den Straßen unterwegs. Neben den hohen Anschaffungskosten spielen dabei auch unzureichende Lademöglichkeiten eine wichtige Rolle. Scania strebt das Ziel an, bis 2030 die Hälfte der in Europa verkauften Lkw als Elektrofahrzeuge zu etablieren.

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