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Freitag, Juni 14, 2024

„Göttliche“ Geschäfte bei „Bares für Rares“: Verkäufer verlangt viel

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Bei der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ wurde hoch gepokert. Ein Mann namens Guido aus Königswinter brachte ein Kreuz aus Bergkristall in die Sendung, das von der Expertin als besonders und göttlich bezeichnet wurde. Das Kreuz hatte auch eine Jesusfigur im Dreinageltypus sowie Dreiblatt-Motive und ein Podest aus Silber. Die Expertin hatte Schwierigkeiten, das genaue Alter des Kreuzes festzustellen, da die Punzierung nicht eindeutig war. Es wurde vermutet, dass das Kreuz aus den Hanauer Werkstätten stammen könnte.

Guido erklärte, dass das Kreuz aus dem Nachlass einer Tante stammte und von seinem Vater schätzen lassen wurde. Die Expertin datierte das Objekt auf Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. Trotz eines Risses im Bergkristall hoffte der Verkäufer auf einen Verkaufspreis zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Im Händlerraum wurde das Kreuz von Daniel Meyer als eine Nachahmung mittelalterlicher Reliquienschätze identifiziert und für 1.000 Euro geschätzt. Letztendlich nahm der Verkäufer das Kreuz zurück, da kein Geschäft zustande kam.

In der Sendung wurde betont, dass Bergkristall für Reliquiare verwendet wurde und im Mittelalter als göttlich und mystisch galt. Die Expertin erklärte, dass die Punzierung des Kreuzes Fantasie-Punzen aufwies, die ein älteres Alter vortäuschen sollten. Trotz des Interesses der Händler am Material Bergkristall kam es nicht zu einem Verkauf des Kreuzes, da der Preis nicht den Erwartungen des Verkäufers entsprach. Letztendlich zog der Verkäufer sein Kreuz zurück und verließ die Sendung ohne einen Verkauf.

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