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Mittwoch, Juli 24, 2024

EM und Olympia sind für Print kein Geschäft? Stimmt definitiv nicht, sagt der Vermarktungschef des kicker

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Martin Schumacher, ausgebildeter Werbekaufmann und Marketingwirt, leitet seit 2014 die Vermarktung beim Olympia-Verlag, insbesondere für den „kicker“, und baut als Geschäftsführer der Agentur-Tochter „kicker business solutions GmbH“ ein B2B-Geschäft auf. In einem Interview im Rahmen der Themenwoche Sport mit turi2 erklärt er, dass das Interesse an den gedruckten und digitalen Medienangeboten des Verlags unabhängig von Großereignissen wie der Fußball-EM oder den Olympischen Spielen hoch ist, aber dennoch zusätzliche Einnahmen generiert werden können.

In Bezug auf die Fußball-EM und die Olympischen Spiele wird er gefragt, ob sich die Umsätze beim Olympia-Verlag verdoppeln würden. Schumacher erklärt, dass solche Highlights zwar zusätzliche Einnahmen bringen, aber das hohe Interesse an den Medien des Verlags auch ohne solche Ereignisse besteht. Er betont, dass das Sport-Medium einen wichtigen Stellenwert für Großereignisse hat und Werbungtreibende auf Reichweitenmaximierung setzen.

Zur Frage, ob EM und Olympia für Printmedien kein Geschäft seien, antwortet Schumacher, dass dies nicht stimmt und zeigt am Beispiel des gedruckten Sonderhefts zur EM, dass ein höherer Aufwand betrieben werden muss, um die Ansprüche der Werbungstreibenden zu erfüllen. Der „kicker“ berichtet auch vor, während und nach den Events ausführlich über diese Ereignisse, während auch die Olympischen Spiele Thema in den Ausgaben des Magazins sein werden.

Schumacher erwähnt auch die starke Präsenz des „kicker“ in den sozialen Medien, insbesondere auf Instagram, mit 1,3 Millionen Followern. Die digitale Reichweite des Verlags spiegelt sich positiv in der Monetarisierung wider, wobei Branded-Content-Partnerschaften und Sponsored Posts auf Instagram eine Rolle spielen. Er hebt hervor, dass die Inhalte zur Community passen und einen sportlichen Kontext haben müssen. Im vollständigen Interview erklärt Schumacher auch den Erfolg der B2B-Tochter „kicker business solutions“ und die Investition des Verlags in den Handball.

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