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Sonntag, Juni 23, 2024

Boxen: Warum Agit Kabayel nicht Felix Sturm heißen will! | Sport

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Agit Kabayel ist die aktuelle größte Hoffnung im deutschen Schwergewichtsboxen und hat die Chance, sich für einen Weltmeisterschaftskampf gegen Frank Sanchez zu qualifizieren. Seit Axel Schulz war kein deutscher Boxer mehr so nah an einer WM-Chance. Trotz des Mangels an Unterstützung für deutsche Boxer im eigenen Land setzt Kabayel auf den Kampf in Riad, um sein Ticket für die WM zu lösen.

Nach seinem Sieg über Arslanbek Makhmudov hatte Kabayel mehr Interesse und Unterstützung erwartet, was jedoch ausblieb. Obwohl viele Profi-Kämpfer mit Migrationshintergrund im deutschen Boxsport ihre Namen änderten, um besser vermarktet zu werden, ist eine Namensänderung für Kabayel nicht geplant. Er betont seine Verbindung zu Deutschland und seine Identität als von seinen Eltern gegebener Name.

Boxer wie Felix Sturm, Arthur Abraham und Marco Huck bekamen im deutschen Boxsport neue Namen für eine bessere Vermarktung. Kabayel weist jedoch darauf hin, dass es wichtig ist, die Identität und Wurzeln zu bewahren. Auch die Klitschko-Brüder weigerten sich, deutsche Namen anzunehmen, um ihre Herkunft nicht zu leugnen. Kabayel folgt diesem Beispiel und betont seine Heimatverbundenheit.

Zusätzlich zu Kabayels Kampf gegen Sanchez umfasst die Fightcard Tyson Fury gegen Oleksandr Usyk und weitere hochkarätige Kämpfe. Der Boxkampf des Jahrtausends wird live auf DAZN übertragen, wo Fans die Möglichkeit haben, das Event über Pay-Per-View zu verfolgen. Die Boxszene erhofft sich durch Kabayels Erfolg eine Wiederbelebung des deutschen Boxsports und eine neue Ära erfolgreicher Kämpfe auf internationaler Bühne.

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