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Mittwoch, Juli 24, 2024

„Alle traurig“: Frankfurter Traditionschäft schließt

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Das Kult-Geschäft Gold Bähr auf der Berger Straße in Frankfurt schließt nach 43 Jahren für immer. Die Goldschmiedemeisterin Marianne Bähr und ihre Tochter Jennifer haben sich schweren Herzens dazu entschlossen, aufzuhören. Das Haus, in dem sich das Geschäft befindet, wurde verkauft und die neuen Eigentümer fordern deutlich höhere Mietkosten. Dies hat zur Entscheidung geführt, das Geschäft zu schließen. Der Ausverkauf läuft bereits und der Mietvertrag läuft noch bis September 2025.

Die Kunden sind fassungslos über die Schließung von Gold Bähr. Viele der Stammkund:innen haben über die Jahre hinweg Schmuck reparieren lassen oder besondere Geschenke gekauft. Sie sind nun besorgt darüber, wo sie zukünftig ähnliche Dienstleistungen finden können. Marianne Bähr ist nicht nur Goldschmiedemeisterin, sondern auch Juwelenfasserin und Juwelengoldschmiedin. Die Mitarbeiterinnen des Geschäfts, welche qualitativ hochwertigen Schmuck herstellen und reparieren, fehlen den Kunden bereits jetzt.

Die Geschichte von Gold Bähr ist mit einzigartigen Momenten und speziellen Schmuckstücken verbunden. Es war der Ort, an dem 1995 die erste Uhren-Kollektion von Haribo verkauft wurde und ausgefallene Schmuckstücke angeboten wurden. Vor allem die Vielfalt an Verlobungsringen und die Markenzeichen der Bährs, Tiermotive, hat die Kunden angezogen. Das plötzliche Aus des Geschäfts hinterlässt eine Lücke in der Berger Straße, die viele bedauern. Die Stammkundschaft ist bestürzt und bedauert, dass Gold Bähr schließen muss. Die Inhaberin Marianne Bähr hätte gerne noch länger weitergemacht, aber die Umstände haben sie zu diesem Schritt gezwungen.

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